Umfrage: Was ist das Wichtigste beim Trading?
Fundamentale Daten und Ereignisse richtig deuten
Die passenden Indikatoren zu verwenden
Chartanalyse korrekt anwenden
Gewinne laufen lassen
Verluste schnell begrenzen
Ein vernünftiges Moneymanagement
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DER entscheidende Faktor beim Trading?
17.05.2010, 22:11
Beitrag: #1
DER entscheidende Faktor beim Trading?
Was ist eurer Meinung nach das Wichtigste beim Trading - und wieso?
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18.05.2010, 16:35 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.05.2010 16:37 von daxtrader.)
Beitrag: #2
RE: DER entscheidende Faktor beim Trading?
Meiner Meinung nach ein vernünftiges Money-Management. Was bringt es mir, wenn ich 5 Trades in Folge einen schönen Gewinntrade mit 1.0 Lot hatte und dann übermütig mit 3.0 Lot im nächsten Trade alles wieder verliere? Zum Money-Management gehört auch das Risk-Management und somit das Setzen eines Stoploss.

Aber das allein ist noch nicht entscheidend - sondern dass man auch die nötige Disziplin besitzt, immer sein Moneymanagement einzuhalten und immer einen Stoploss setzt und immer die Gewinne laufen lässt... Smile
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23.10.2011, 13:22
Beitrag: #3
RE: DER entscheidende Faktor beim Trading?


Hallo,

diese Frage wurde auf der WOT 2011 ja auch diskutiert. In den Seminaren und Diskussionen wurde vieles angeschnitten.
Aus meiner Sicht habe die "Profi-Trader" hier völlig versagt. Ein intensives Gespräch mit der Börse Stuttgart fand ich interessanter als z.B. Birger Schäfermeister.

Die Akteure der Börse Stuttgart kamen zur Ansicht:
Die Vorbereitung auf den individuellen Trader sei entscheidend. Also ein einfaches Handelssystem mit klaren, eigenen Kriterien. Der Prozess, wann gehe ich in den Markt und wann halte ich mich besser raus und das "Money-Management" wurde erst als drittes genannt.

Zur Vorbereitung sei gesagt: Der Markt muss zum Anleger passen. Hier muss man sehr kritisch sein und die eigene Mentalität kennen. Die besten Chancen nutzen wenige, wenn man den Trade nicht aushält, da man den Markt nicht handeln kann (zu schnell, zu langsam, zu groß, zu klein,...).

Nach Aussage der Börse Stuttgart kennen viele Trader die Orderarten nicht und wissen nicht, ob und wie die Trader in den Markt ein- und aussteigen.

Beim Money-Management denkt der durchschnittliche Trader nur an die Chancen, seltener an die Risiken. Das Risiko sollte nie bei mehr als 2% des Kapitals liegen. Um zu Überleben ist ein Wert von deutlich kleiner als 1%, sogar zwischen 0,25 und 0,5 % des Kapitals sinnvoll. Es macht Sinn, nicht eine statische Kontraktgröße (z.B. 0,1 oder 2,0 Lot) zu handeln, sondern immer das Risiko anhand des aktuellen Kapitals auszurichten.

Das Ausstoppen, auch das frühe, wird von vielen Tradern als Verlust gesehen. Wenn man aber ausgestoppt wird, heisst das 9 mal vielleicht: Okay, ich habe die Bewegung nicht mitgenommen. Aber, einmal ich habe Totalverlust sorgt für größere Probleme. Wird der Trader zu früh ausgestoppt, sollte der Trader seine Signale und Einstiegsvoraussetzungen anhand eines Tradingtagebuchs überprüfen und optimieren. Sehr sinnvoll fand ich: Lieber mit Kapital ausgestoppt und das Tradingtagebuch zum optimieren vorhanden, als nicht ausgestoppt Monate für einen Arbeitgeber schuften.

Liebe Grüße an die Stuttgarter Börse

KThiede
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23.10.2011, 13:40
Beitrag: #4
RE: DER entscheidende Faktor beim Trading?
Achja, eine Anekdote noch von den Profis auf der WOT 2011.

Am geilsten fand ich den Vogel auf der Bühne der TradersNight, der folgendes sagte:

Situation: Kurse kommen aus Seitwärtsrange und fangen an in eine Richtung zu laufen.
Am Ende, als alles gelaufen war und als feststand, dass da der "Trade des Abends" war, folgende Aussage:

"Ich habe die Bewegung gesehen und bin nicht rein, weil ich nicht konzentriert war." Eigenartig fand ich nur, das er vorher sagte:
Es wird jetzt keine Bewegung geben.

Naja, da war die Trefferquote von 48% Schuld. Der Homo sapiens sapiens ist wohl doch irgendwie mit dem Homo sapiens neanderthalensis verwandt.

Auf der Messe WOT 2011 habe ich einiges nicht verstanden:
a) Wir schreiben heute den 23.10.2011 -> Wer macht sich um Griechenland noch Sorgen? Diese "Sche...." brennt schon, aber Italien, Spanien, Großbritannien sind unsere Probleme.
b) Auf der Messe wissen alle, wie es geht (Trading). Aber keiner kennt die Lösung?!?
c) Vollautomatisierte Systeme wurden nicht angeboten oder ich habe Sie nicht gesehen/gefunden. Also, so groß war die Messe nun auch nicht.
D) UBS macht in Kooperation einen Trading-Wettbewerb, ist aber mit einem eigenen Stand nicht vertreten.
E) ....

Da ich gerne in "schwarz/weiss" male, freue ich mich über andere Beiträge.

KThiede

P.S.: Ich kenne die Lösung zum erfolgreichen Trading auch (noch) nicht, aber wenigstens verlange ich dafür kein Geld.
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